Kupfer, Schleusen und Mittsommer

Nach der Silbermine fahren wir weiter nördlich bis nach Falun. Hier besichtigen wir eine uralte Kupfermine. Dank eines massiven Einsturzes müssen wir diesmal nicht einmal ins Dunkle steigen.

Hier wurden bereits früh schwere Maschinen gebaut, die die Arbeit erleichtern. So konnten selbst im 17. Jahrhundert bis zu 2500 Tonnen Kupfer abgebaut werden.

Anschliessend an diese anstrengenden Besichtigungen fahren wir nach Spiken an den Vänern Binnensee. Hier machen wir 2 Nächte Pause, denn Mittsommer steht auf dem Programm. Dank des schlechten Wetters gehen wir aber früher als geplant zu Bett.

Wir fahren wieder südwärts nach Trollhätten und essen bei den grossen Schleusenanlagen zu Mittag. Eine windige Angelegenheit, nicht mal Teller sind sicher.

Wir fahren weiter zur Westküste und übernachten auf einem Stellplatz in den Schären bei Marstrand. Am nächsten Tag fahren wir der Küste entlang nach Norden und etwas Landeinwärts nach Dals Långed an einen See. Über Fischen wollen wir nicht sprechen.

Wir haben uns auf dem Weg noch einen neuen Weggefährten aufgegabelt, er sorgt für frischen Wind im Womo.

Gute Nacht!

 

6 thoughts on “Kupfer, Schleusen und Mittsommer”

  1. Liebe Ferinatoren
    Endlich habe auch ich gemerkt, dass ich auf diesem Blog Kommentare verfassen kann! Aber dank meines Alters sei mir dies verziehen.
    Es ist immer spannend, eure Reise zu verfolgen und die ironischen Beschreibungen entlocken mir oft ein Schmunzeln.
    Vielleicht sorgt der neu bereit gestellte Zitronenmelissestrauch (?) dank seinen ätherischen Ölen für die notwendige Entspannung der Gehirnzellen, was sich positiv auf das Fischerglück auswirken soll:-)
    Mein Tipp: Erfahrungsgemäss wird es fängiger, je weiter nördlich ihr kommen werdet. Hechte (finn. Hauki) lauern oft in Ufernähe an verkrauteten Stellen oder im Geäst umgestürzter Bäume. Eglis (finn. Ahven) finden sich oft an verblockten Zonen. Die im familieninternen Ranking zu übertreffenden Grössen dürften ja bekannt sein:-)
    Wünsche weiterhin gute Reise und tolle Erlebnisse

    Dän

  2. Minen lichtdurchflutet oder hell.Auf keinen Fall würde ich da runter steigen.Schön – dass wir euch so begleiten dürfen.

  3. Er ist toll der Kleine und wer ist das
    Gschpännli vornedran ;-)). Nach so viel Hecht würde ich kurzzeitig das fischen auch sein lassen. Viel Spass und spannende Erlebnisse auf eure Weiterreise. Kuss Mama

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