Bei der Abfahrt von Ystad denken wir etwas schwedische Geschichte kann sicher nicht schaden. So fahren wir nach Kåseberga und besichtigen die grösste Schiffssetzung Schwedens. Erstaunlich, dass bei diesen Wind noch nicht alle Steine abgeschliffen sind.
Wir fahren weiter Richtung Karlskrona um das Marinemuseum zu besuchen. Leider sind wir spät dran und müssen den Museumsbesuch auf den nächsten Tag verschieben. So übernachten wir auf einem Stellplatz am Hafen von Ronneby.
Am nächsten Tag besuchen wir schliesslich direkt zur morgendlichen Öffnung das Marinemuseum. Anschliessend fahren wir auf die Insel Öland und schauen die Fluchtburg Grönhögen an. Diese ist grösstenteils restauriert, leider ist das Museum noch nicht geöffnet. Trotzdem können wir die Fluchtburg besichtigen.

Nach diesen strengen Besichtigungen platzieren wir uns am Hafen von Gårdby. Dieser liegt in der einsamen Natur Ölands.
Am nächsten Tag wollen wir zu den Schären fahren. Bis zum Mittagessen funktioniert dieser Plan auch bestens. Wir finden am Rande eine Landstrasse in einem Wald einen schön gelegenen Platz auf dem wir parkieren und während dem Mittagessen die schöne Natur geniessen. Nach der Mittagspause versuchen wir weiterzufahren. Doch ausser fröhlichem Geblinke des Tachos passiert nicht sehr viel. Wir bauen erst einmal die Batterie aus und schauen uns das Problem genauer an.
Testergebnis: scheisse und laberig.
Wir bemerken, dass sich die Batterie kurzzeitig etwas erholen könnte.
Batterie einbauen, sämtliche Verbraucher ausschalten, nicht Bremsen (das Bremslicht braucht zu viel Strom), Augen zu, Motor durchstarten und losfahren.
Wir machen uns auf die Suche nach einer neuen Autobatterie. Zuerst fahren wir zurück nach Jenny da hier vermeintlich ein Baumarkt zu finden ist. Ohne Batterie fahren wir weiter auf unserer Route nach Norrköping und suchen weiter. Baumarktbesuch Nummer zwei mit laufendem Motor bringt nur die Erkenntnis, dass man in Schweden in Baumärkten keine Autobatterien kaufen kann. Zum Glück sehen wir noch eine Garage und fragen da nach. Diese ist zwar bereits geschlossen, doch netterweise bekommen wir doch eine passende Batterie.
Wir fahren wieder zurück Richtung unserem geplanten Stopp in den Schären und übernachten in Söderköping. Hier machen wir uns daran die Autobatterie zu wechseln, was bei unserer praktischen Motorhaube ein Klacks ist.
Währenddessen ergreift Dimitri die Gelegenheit und schliesst die letzte Steckdose an den Wechselrichter an. Dabei eröffnet sich ein Blick auf unsere professionelle Verkabelung.
Nach diesem Zwischenstopp fahren wir wirklich zu den Schären. Wir beschliessen gleich zwei Tage zu bleiben und uns etwas zu erholen. Dabei testen wir unser Boot und erkunden die Insellandschaft.
Trotz enormen Anstrengungen gibt es keinen Fisch sonder Spaghetti Pesto zum Z’Nacht.