Von Fischen, Augen und schwerem Wasser

Nach unzähligen Versuchen haben wir endlich einen Fisch gefangen. Möglicherweise liegt es am entrichteten Obolus, oder aber es liegt am Süsswasser, für welches unsere Köder eigentlich nur geeignet sind. Wir fangen mit vereinten Anstrengungen einen ansehnlichen 64cm Hecht.

Um den Hecht auch geniessen zu können müsste dieser aber filetiert sein, was uns ohne Filetiermesser aber etwas schwer fällt. So machen wir uns auf nach Oslo um ein entsprechendes Messer aufzutreiben. Gleichzeitig sehen wir uns etwas die Stadt an. Wir merken, dass nicht nur Kirchen, sondern auch Rathäuser als Prunkbauten ausgeführt werden können. Selbst eine Uhr und Glocken sind vorhanden!

Auf unserem Stadtrundgang stossen wir auch auf zeitgenössische Kunst.

Leserfrage: Was soll dies darstellen?

Wir lassen für diesen Tag die Sonnenbrillen in Womo, da diese für eine Stadtbesichtigung unnötig ist. Selbst die Prunkoper mit ihrer weissen Steinfassade kann uns nichts anhaben.

Am nächsten Tag machen wir uns auf zur Westküste. Zuerst befahren wir eine Spirale um ein Mittagessen mit herrlicher Aussicht zu geniessen.

Auf dem Weg liegt auch eine Stabskirche, Fotos gibts nur von aussen, da ein massloser Eintritt entrichtet werden müsste.

Weiter geht es zum ersten Pass in Norwegen. Wir fahren bis auf 1200m hinauf und drehen Stück für Stück unsere Heizung auf. Oben angekommen möchten wir natürlich auch den höchsten Gipfel in der näheren Umgebung erklimmen und machen uns zu Fuss(!) weiter auf den 1800m hohen Gipfel.

Von wo aus wir einen herrlichen Ausblick im Abendlicht über Süd-Norwegen geniessen.

In Norwegen kann auch endlich unsere Drohne gestartet werden. Wir schiessen einige Übersichtsfotos vom Übernachtungsplatz.

Beim mitternächtlichen Bier fällt uns eine wunderschöne Stimmung auf, die wir nur für euch fotografisch festhalten.

Um 07:45 müssen wir den Übernachtungsplatz viel zu früh fluchtartig verlassen, da ab 8 Uhr 100 Kronen für das Parkieren am nächsten Tag eingetrieben werden. Wir fahren 1km bis zur nächsten Parknische, essen und legen uns nochmals hin. Etwas besser ausgeruht fahren wir die restliche Stecke ins Tal und besichtigen das Industriearbeitermuseum Vemork. Dieses ist in einem ehemaligen Wasserkraftwerk angesiedelt.

Dimitri ist nicht ganz zufrieden mit den Generatoren.

Hier wurde als erster Standort weltweit und bis vor ca. 30 Jahren schweres Wasser hergestellt. Dieses benutzte bereits Nazi-Deutschland zur Forschung und war deshalb ein hart umkämpfter Standort. In diesen Behältern wurde das Schwere Wasser (D2O) angereichert.

Das Museum von aussen, damals wurde noch Wert auf schöne Industriegebäude gelegt.

Gute Nacht!

One thought on “Von Fischen, Augen und schwerem Wasser”

  1. Fantastische Aufnahmen – am Boden und in der Luft. Die Industriegebäude sind echt mächtig. Zeitzeugen aus einer anderen Epoche. Ob sich Dimitri darüber den Kopf zerbricht, wie man die Generatoren zum Schweben bringt?

    Euch viel Spass bei der Weiterreise und für uns hoffentlich weiterhin spannende Berichte und Aufnahmen

    PS
    Die Kugeln werden wohl nicht auf die nächste öffentliche FKK-Badeanstalt hinweisen ?

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