Dänisches Nordkap

Nach der dänischen Westküste machen wir uns auf in den hohen Norden Dänemarks. Zum Glück müssten wir auch die letzten Meter zur Zusammenkunft von Nord- und Ostsee nicht zu Fuss bewältigen. Wir könnten selbst die letzten 20 Minuten Fussmarsch gegen ein kleines Entgeld gekonnt umgehen.

Nach dieser kräftezehrenden Tortur erholen wir uns auf einem verlassenen Stellplatz in Flauenskjold.

Am nächsten Tag machen wir uns auf Richtung Kopenhagen. Wir wollen auch der Westküste Dänemarks einen Besuch abstatten und so machen wir Halt in Horsens. Wir unternehmen erste klägliche Fischversuche. Der äusserst starke Regen nimmt uns bereits auf der Suche nach einem geeigneten Fischplatz jegliche Motivation.

Einkaufsliste: Regenjacke (Florian), Regenhose (Dimitri)

Am 8. Juni machen wir uns auf nach Kopenhagen. Nach einer Fährüberfahrt (keine Macht der Brückenmautmafia) von Spodsbjerg nach Harpelunde geht es weiter nordwärts und wir erreichen Kopenhagen. Irgendjemand meint wir hätten Glück noch den letzten Stellplatz zu ergattern, wir nennen das Können. Während der Fahrt durch Kopenhagen halten wir an einer typisch dänischen Kreuzung. Frage an die Leser: Mein ihr es ist Rot oder können wir evtl. schon fahren?

Am Abend gehen wir auf Shoppingtour in Kopenhagen. Florian rüstet sich T-Shirt mässig für 14 Tage auf. Wir essen einen sehr leckeren Burger in Kopenhagen, was auch die Leibspeise hier zu sein scheint.

Am nächsten Tag ist touristisches Side-Seeing bei der weltberühmten Meerjungfrau angesagt, ein erhabener Anblick.

Natürlich schauen wir auch noch die Stadt selbst an. Es gibt vieles zu sehen, die Freistadt Christiania (keine Fotos 😉 ),  den Hafen, die Oper, …

Gegen Ende des Nachmittags wollen wir noch das Arbeitermuseum besuchen. Doch wie es sich für ein anständiges Arbeitermuseum gehört, schliesst auch dieses bereits um 16 Uhr. So machen wir uns auf zurück zu unserem Camper.

Die Nordsee

Zum Ende unserer Deutschlandreise wollten wir ein Horrorszenario der Gegner der Energieinitiative mit eigenen Augen begutachten. So reisten wir an die Nordsee und schauten uns die drei dort stehenden lauten Vogelmöder an. Was für ein herrlicher Anblick!Natürlich durfte auch ein kleiner Blick auf das Wattmeer nicht fehlen. Dafür musste wir sogar eine lange, kräftezehrende Velotour auf uns nehmen. Ein fieses Schild behauptete, dass man mit mehr als 3.5t nicht über den Deich durch den Nationalpark fahren kann, absurd!

Nach diesen erschreckenden Bildern machten wir uns schnell nach Dänemark auf. Hier konnten wir sogar die Nordsee sehen, nachdem am Wattmeer nur Sand zu sehen war.

Zurück auf dem Campingplatz, ja man darf nicht frei stellen in Dänemark, stand ein arbeitsreicher Abend bevor. Die Wäsche wollte gewaschen werden und die längst nötige Reperatur der Toilette stand auf dem Programm. Zum Glück ist die Toilette sehr wartungsfreundlich aufgebaut, eine wahre Ingenieurskunst. Man muss nur die komplette Schüssel durch den Kasetteneinschub von aussen abmontieren um das Sperrventil von innen zu ersetzen.

Heute sind wir nach Hanstholm gefahren um die uns gänzlich unbekannte Flora und Fauna zu bestaunen.

Der Stellplatz gestaltet sich jedoch malerisch.

Gute Nacht!

1. Arbeitswoche überstanden

In der ersten Woche haben wir es noch nicht zur genüge geschafft über das Erlebte zu berichten. Waren wir doch sehr beschäftigt mit uns selber.

Gestartet sind wir auf dem Stellplatz in Waldshut. Ans Fotografieren haben wir noch gar nicht gedacht. Wir hatten ja nicht mal funktionierende Musik dabei. Man merke: Billig ist nicht immer Günstig.

Der nächste Halt war in Stuttgart, inklusive einmal quer durch die Stadt. Wer braucht denn keine Rush-Hour mit dem Womo. In der Umweltzone bemerkten wir unsere fehlende Umweltplakette. Die Garage unseres Vertrauens wollte uns jedoch keine ausstellen. Zu alt sei unser Womo.  Ausserhalb fanden wir dann ein schmukes Plätzchen an einem kleinen See: Baden war angesagt.

Tagsdrauf in Mainz fanden wir ein weiteres gemütliches Plätzchen zum übernachten. Hier vergassen wir wiedermal die Fotos. Beim schlendern durch die Stadt fanden wir eine Garage. Kurz gefragt und schon hielten wir eine grüne Plakette in Händen.

Weiter ging es in die malerischen Braunkohleabbaugebiete Deutschlands. Was für eine Ingenieurskunst!

Um mit grossen Schritten dem Norden näher zu kommen, fuhren wir direkt weiter nach Hamburg. Diese Stadt gilt es jedoch zu besichtigen. Darum hofften wir auf der Fahrt schon inbrünstig einen Platz im Wohnmobilhafen direkt unter der S-Bahnbrücke zu ergattern (Reservieren nicht möglich). Der letzte Platz konnten wir dann auch beanspruchen. Am nächsten Tag gönnten wir uns dann eine ausführliche Stadtbesichtigung.

Nach einer Bierdegustation (ja das Bier führ den Norden muss weise ausgewählt werden) geht es morgen weiter an das Wattmeer.

Gute Nacht!