Ein Finne namens Seppo

Nach Kokkola fahren wir weiter Richtung Iisalmi und freuen uns über das aufkommende schöne Wetter. Auf der Strecke entdecken wir ein lauschiges Plätzchen an einem kleinen See und packen sogleich unser Boot aus. Gemäss unserer Stichprobe enthält der See nur einen kleinen Egli.

Weiter geht unsere Reise in Richtung Iisalmi, der Bierstadt Finnlands. Wir müssen uns fest anschnallen bei dieser äussert kurvenreichen Strecke.

In Iisalmi schauen wir uns das Biermuseum, sowie auch die Stadt an. Nun kennen wir auch „The Dark Side of Iisalmi“, die  „Crème de la crème d‘ Iisalmi“ sowie „Major Sandels“.

Tags darauf besteigen wir, Teils mit dem Womo, Teils mit der Doppelmayr Standseilbahn aus Thun (volle Länge abgebildet) den höchsten Berg Südfinnlands.

Dieser birgt mit einer Höhe von 347m über Meer den sogenannten Nationalblick.

Nach dieser anstrengenden Bergtour geht es weiter nach Varkaus. Dort besichtigen wir das Mekaanisenmusiikinmuseo in welchem uns in einer Privatführung (im Preis inbegriffen) sämtliche mechanischen Musikinstrumente gezeigt und vorgespielt werden.

Wir fahren weiter an einen See und füllen unseren Kühlschrank. Dabei ist selbstverständlich höchste Konzentration gefragt.

Tags darauf möchten wir wieder einmal in einem Nationalpark unsere Füsse vertreten. Als wir die Informationstafel des Pyhan-Häkin studieren spricht uns ein Finne namens Seppo an. Ehe wir uns versehen sitzen wir am Tisch bei einer Flasche Beerenwein und diskutieren über synthetische Baumaterialien. Kurz darauf folgt eine Einladung in seine Rauchsauna. Wir folgen dieser und kurz darauf sind wir mit dem Einfeuern der Sauna bei Seppo zuhause beschäftigt.

Doch Seppo besitzt nicht nur eine Rauchsauna. Nein auch eine Bootsauna gehört in sein Saunarepertoire. Wir sind hin und weg und übernachten in der Bootsauna. Wir gönnen uns einen nächtlichen Aufguss im Schlafsack.

Am nächsten Morgen werden wir durch Wellen geweckt und gehen mit Seppo Fischen und Pilzeln. Wir übernachten diesmal auf dem Parkplatz im Nationalpark und beginnen den nächsten Tag mit einer kurzen Wanderung.

Aufgrund des schönen Wetters steuern wir nach der Wanderung gleich den nächsten Nationalpark an. Auf dem Weg entdecken wir einen wunderbaren Parkplatz an welchem wir Rasten. Bei dieser Gelegenheit reparieren wir unsere Verdunklungsrolladen, welche in letzter Zeit geschwächelt haben.

Gute Nacht!

5 thoughts on “Ein Finne namens Seppo”

  1. Ihr könnt von Glück sagen, wir mussten erst ein Loch ins Eis pickeln, damit wir Wasser hatten für die Sauna in der Nähe von Pello.
    Dafür durften wir mit dem Skiclup Pello ca. 3 std. nah Schweden fahren zum Skifahren in einer schwindelerregenden Höhe von 300müM
    pfuus guet, oder wie der Finne sagt : hyvää yötä
    Tante Esther
    N:B: der Ausblick vom höchsten Berg ist grossartig.

  2. Seppo sei Dank. Sicher einmaliges Erlebnis.

    Nun ist der Kühlschrank hoffentlich ganz voll und ihr könnt gestärkt weiterfahren.

    Grüsse aus Berlin

  3. Wir haben leider keine Sauna aber Kühlschrank- Temperaturen von 7 Grad am Morgen und die sieben Churfirsten sind auch schon gezuckert

    D› Hemberger

  4. Vier Monate unterwegs eine tolle Reise gratuliere euch.
    Wunderschöne Aufnahmen, toller Reisebericht. Wäre gerne
    dabei gewesen.
    Helga und Walter die ehemaligen Eigentümer vom ARTO

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